Einsamer Leuchtturm

Der Phare de Chassiron
Der Phare de Chassiron
Denis_dOleron002
Die Westküste bei Saint Denis d’Oleron
Die Westküste bei Saint Denis d'Oleron
Die Westküste bei Saint Denis d’Oleron
Der Phare de Chassiron und das Sémaphore
Der Phare de Chassiron und das Sémaphore
Alles geschlossen um den Leuchtturm herum
Alles geschlossen um den Leuchtturm herum
Eine Davis Wetterstation am Phare de Chassiron
Eine Davis Wetterstation am Phare de Chassiron

Wir haben uns für vier Tage auf einem alten Campingplatz, der in einen Wohnmobilplatz umgemodelt wurde für vier Tage nieder gelassen. Wir stehen in Saint Denis d’Oleron, also ganz auf der nördlichen Spitze der Île d’Oleron. Es ist einsam hier und mit uns stehen so drei bis vier Camper und die Zahl der Katzen die um die Wohnmobile stromern ist genau so groß. Der größte Teil des Platzes ist im Winter gesperrt und wir müssen also unter den riesigen Pappeln stehen. Uns ist das egal, denn es gibt hier Atomstrom mit 1200 Watt aus der Steckdose, aber die Anderen haben mit ihren SAT Schüsseln Probleme und eiern so lange hin und her bis es klappt.
Wir sind umringt von Weinfeldern, ja die Île d’Oleron ist bekannt für den guten Wein sagt man, und wir hören das Meer rauschen, denn die Küste ist nur etwa einen Kilometer entfernt. Schönen Strandsand suchen wir hier vergebens, es ist eine merkwürdige Küste mit kalkhaltigen Steinen. Aber schaut auf den Bildern. Ganz draußen auf der Spitze steht der wundervolle schwarz-weiße Phare de Chassiron (Leuchtturm). Ich will eigentlich auf ihn rauf und schiebe es so weit heraus bis die Sonne mal so richtig scheint, aber ich habe zu lange gewartet, es wurde immer bedeckter. Na gut, dann bis zum nächsten mal. Irgendwie steht er jetzt etwas verlassen herum und schickt sein Licht über das Meer, verlassen weil alles um ihn herum leer und verwaist ist, das Hotel, das Restaurant und die anderen Buden die hier oben herum stehen. Im Sommer muß hier aber der Bär steppen, jedenfalls an der Größe und Anzahl der Parkplätze gemessen.
Aber nicht nur am Leuchtturm ist  tote Hose auch in den angrenzenden Dörfern ist das Leben auf ein minimum reduziert! Immerhin ist in Saint Denis ein kleiner Laden, ein Bäcker und alle zwei Tage ein klitzekleiner Markt. Wir bekommen hier also alles was wir brauchen und alles ist per Fahrrad leicht zu erreichen.
Nach vier Tagen haben wir auch genug gesehen. Unser Fazit ist das es bei unserer Freundin in Baudissiere bei den Cabanen am schönsten ist.