Im neuen Outfit in den Süden

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Stellplatz in Wachtendonk
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Auf der handbetriebenen Fähre bei Wachtendonk
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In Bray Dunes am langen Strand
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In der Reifenwerkstatt in Dunequerke
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Ne richtige urige Werkstatt 🙂
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Mystisches Licht am Meer
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Die Saison ist vorbei
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Flut in Fort Mahon
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Der Poste de Secours (DLRG) ist noch besetzt
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Die Nacht kommt
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Ein „Absoluter“ auf der Seine Richtung Rouen
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Passt gerade so auf das Bild. 🙂

Es ist September und wir haben gehört das der Sommer vorbei sein soll, also packen wir schnell die Sachen und setzen uns Richtung Süd-Westen in Bewegung, wie immer in die Bretagne mit einer klitzekleinen Verlängerung auf die Iberische Halbinsel.
Zur Route gibt es nichts weiter zu sagen denn es ist die gleiche wie letztes Jahr obwohl wir in Frankreich über Lille fahren wollten haben wir doch wieder die längere Strecke über Calais genommen weil sie einfach viel schöner ist, denn hier können wir sehr oft auf den Ärmelkanal schauen und bis Calais sogar die englische Küste sehen. Unser erster Stopp ist Wachtendonk, ein kleiner Ort kurz vor der holländischen Grenze mit kleinen Fußwegen und einer reizvollen Innenstadt. Ausgeruht geht es am nächsten Tag durch Holland und Belgien nach Bray Dunes, den ersten Küstenort hinter der französisch-belgischen Grenze. Es ist gerade der zweite September, aber der Ort wirkt schon richtig ausgestorben, nur ein paar wenige Fresslokale haben auf und der Strandsand weht durch die leeren Straßen. Ein paar Tage vorher hat hier sicher noch das typisch französische Sommerleben stattgefunden. Weil einer der Zwillingsreifen platt ist fahren wir am nächsten Morgen nach Dunquerke (Dünkirchen) in eine Reifenwerkstatt, die aber auch nichts finden kann. Es wird also ein neues Ventil nebst neuer Verlängerung eingebaut. Bis jetzt scheint es dicht zu sein. Auf lange Strecke haben wir keine Lust und so landen wir in dem kleinen Küstenkaff Fort Mahon in dem es einen netten, nicht zu vollen und ruhigen Stellplatz gibt. Fort Mahon ähnelt ganz stark an Bray Dunes nur das die Häuser, die direkt an die Promenade gebaut sind, so richtig pottenhäßlich und ganz ohne Stil sind. Aber der Strand und die Dünen sind phantastisch und etwas mehr Leben regt sich hier auch noch. Das Herbstlicht und die frische Atlantikluft sind wundervoll, die Sonne zeichnet mit den Wolken ein einmalig magisches Bild am Himmel und lässt die Farbtöne wie Musik erscheinen, das Meeresrauschen untermalt das ganze Konzert zur Perfektion. Heute Morgen, nach einer wundervollen kalten Nacht, geht weiter an der Küste entlang bis Dieppe und dann direkt südlich bis La Mailleraye sur Seine. Leider ist es ab Mittag stark bewölkt und richtig frisch, der Kaltluftpropfen vom Nordmeer hat eine mächtige Ausdehnung, aber es soll wohl der kälteste Tag der Woche bleiben. Wir decken uns im örtlichen Supermarkt mit mit etwas Futter ein machen einen wundervollen Spaziergang an der Seine entlang, die gerade Flußaufwärts Richtung Paris fließt. Die Flut drückt das Wasser entgegen der Flußrichtung in das Land hinein. Das merken wir auch an dem regen Schiffsverkehr Richtung Rouen/Paris. Die Schiffe nutzen die umgekehrte Strömung. flußabwärts haben wir heute noch kein einziges Schiff fahren sehen, vielleicht kommen sie ja heute Nacht. Morgen geht es weiter zum Mont Saint Michel und wir sind gespannt wie weit die Bauarbeiten am ehemaligen Damm fortgeschritten sind.