Um Lyon herum und ab in das Zentralmassiv

Der Stellplatz in Langogne
Der Stellplatz in Langogne
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Der Stausee bei 6 Beaufort
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Die „Barrage“ die den Freizeitteil des Sees begrenzt
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Die „Barrage“

Dieses Jahr klappt es mit dem Wetter, denn es liegt im Massif Central kein Schnee und so nehmen wir die A 47 aus dem Rhonedelta heraus Richtung Le Puy. Bis Le Puy ist die Fahrt richtig doof, es geht nur bergauf, was ja nicht schlimm ist, es ist extremer LKW Verkehr irgendwie stinkt es in dem Tal nach Schwerindustrie und alles sieht ziemlich verkommen grau aus.
In Le Puy soll es einen Stellplatz an der Loire unterhalb des Rocher Corneille geben, das Schild ist auch da, aber auch eine Höhenbegrenzung. Toll, französische Logik! Wir finden einfach nix zum parken, also fahren wir weiter. Jetzt wird die Strecke richtig toll denn es geht auf 1240 Meter rauf und wir können eine grandiose Aussicht genießen. Leider wird es mit zunehmender Höhe immer dunstiger und es nieselt teilweise, die Sonne hatte heute nur eine kleine Vorstellung. Wir übernachten an dem Lac de Naussac, einem Stausee der jetzt in dieser Jahreszeit seine Ruhe vor den Touristenschwärmen hat. Es weht hier ein eisiger Wind mit 6 Beaufort und so 6-7°C. Trotzdem ist unser Seespaziergang so richtig toll.
Wie wir Morgen weiter machen wollen steht noch nicht richtig fest aber wir werden vielleicht über Millau > St. Affrique > Carcassonne > Rennes le Chateau und dann über die Pyrenäen nach Spanien fahren. Die zweite Alternative ist Millau > Lac du Salagou und dann über Perpignan nach Spanien. Das Wetter wird die Entscheidung treffen.

So long Heike und Hänschen